Stiefel für Maruschka

Stiefel für Maruschka

Weihnachten 1944. Ein verwundeter Soldat kommt auf Urlaub nach Hause und erfährt, dass seine Mutter in Untersuchungshaft sitzt, weil sie heimlich und verbotenerweise für polnische Zwangsarbeiterinnen Stiefel organisiert hat. Bernhard Schulz, von dem bisher 17 Bücher (Romane, Erzählbände und Reisefeuilletons) erschienen sind, hat eine tiefmenschliche Weihnachtsgeschichte ge­schrieben, die durch seine feinsinnige Erzählweise jeden Leser in ihren Bann zieht.

 Um­schlagbild nach einem Ge­mälde von Sigrid Poller 

 

Erste Pressestimmen zu „Stiefel für Maruschka"

"Die versöhnliche Geschichte ist mit genauen Momentaufnahmen jener Jahre gespickt. Wie immer schreibt Bernhard Schulz, griffig und bildhaft prägnant, eine untadelig saubere Prosa."  - Manfred Böhmer in Neue Osnabrücker Zeitung vom 16.12.86

"Bernhard Schulz hat mit dieser Geschichte einen weiteren Beweis seiner großartigen und engagierten Erzählkunst geliefert." - Helmut Hertel in Osnabrück informiert aktuell vom 16.12.86

 

Stiefel für Maruschka - Weihnachtsgeschichte von Bernhard Schulz

Das von ungezählten Solda­tenkehlen im Zweiten Welt­krieg besungene Polenkind Maruschka setzte die Phanta­sie des Osnabrücker Erzäh­lers in Bewegung. Er kon­struierte eine Geschichte, in der Maruschkas Schwestern als Zwangsarbeiterinnen in Osnabrück einer Mutter Anlass geben, verbotene Kon­takte mit Fremden aufzuneh­men, indem sie sie mit Nah­rung und vor allem mit Schuhwerk versorgt. Wäh­rend Frau Heithaus dieserhalb schon „einsitzt", ist ihr Sohn, ein ,,Beingeschädigter aus dem Mittelabschnitt der Ostfront", mit „Nachschub" unterwegs: Stiefeln gefalle­ner Soldaten, die durch die Steppen im Osten marschiert sind, in den Straßen War­schaus Posten gestanden ha­ben, vor den Russen nach We­sten davongelaufen waren.

Mutter Heithaus, die ihren ,,Privatkrieg gegen die Brau­nen" mit Rosenkranz und Ge­betbuch führte und auf ihre Art ein Stückchen Christen­tum in Aktion umsetzte, fin­det am Ende Schutzengel in Gestalt einer Gefangenen­wärterin und eines Richters, der das Verfahren in einer „Bagatellsache" nieder­schlägt.

Die versöhnliche Weih­nachtsgeschichte ist mit ge­nauen Momentaufnahmen der Realität jener Jahre ge­spickt. Wie immer schreibt Schulz, griffig und bildhaft prägnant, eine untadelig sau­bere Prosa.

Aus: Neue Osnabrücker Zeitung vom 6.12.85

 

Das Buch ist zu bestellen als Sammelband zusammen mit folgenden 2 Büchern. Lesen Sie daher auch die Rezensionen der Bücher "Die Krähen von Maklaki" und "Nach Auschwitz ins Wochenende"

 

Jetzt bei Amazon kaufen ebook 

Jetzt bei Amazon kaufen Druck