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Nach Auschwitz ins Wochenende

Nach Auschwitz ins Wochenende

Einleitung

In diesem Buch werden Geschichten erzählt, die sich am Rande der großen Schlachten zugetragen haben. Deutsche Soldaten finden ein Russenbaby, die Mutter ist von einer Granate getötet worden und ein Obergefreiter nimmt sich des Kindes an und pflegt es. Bei einem Streit unter deutschen Soldaten rettet ein Russe einem deutschen Feldwebel das Leben.
Verwundete Angehörige der Wehrmacht versuchen bei einem Aufenthalt in einem polnischen Bahnhof jüdische Frauen und Kinder, die auf dem Wege nach Auschwitz sind, zu befreien.
Eine Dame in Deutschland versorgt polnische Zwangsarbeiterinnen mit Schuhen und Lebensmitteln und wird mit Gefängnis bestraft. Taten, die nicht wert sind, erwähnt zu werden? Hie und da und dann und wann siegten Vernunft und Anstand über Befehle von oben. Bernhard Schulz liefert mit seinen Erinnerungen einen weiteren Beweis seiner großartigen und engagierten Erzählkunst. Wie immer ist seine Prosa untadellig
sauber, bildhaft prägnant und griffig.

 

Rezensionen

Ich erlebe Bernhard Schulz als einen großartigen Autor. Sprachlich wunderbar - und zu Unrecht vergessen. Gerade heute - in Zeiten weltweiter Kriege - lohnt es sich, ihn zu lesen. Mich beeindruckt, wie er niemals wegschaut, sondern das schlimmste Grauen, das er offenbar selbst erlebt hat, in allen Details intensiv und - ja - sehr sinnlich beschreibt. Zugleich zeigt er Mitgefühl, Wärme, menschliche Anteilnahme und Humor. So entgeht er der Gefahr, gefühlig und kitschig zu werden. Vor allem das scheint mir das Besondere an dem Buch und dem Autor. Ich sehe die Schwierigkeiten der Autoren, die Balance zwischen Erschütterung und gestalterischer Distanz zu finden. Viele Erzähler haben sich im Grauen verloren. Da kommt vor allem Entsetzen, Schmerz, Schock, Trauer - aber keine Wärme mehr. Natürlich verständlich. Aber für den Leser/die Leserin schwer aushaltbar. Bernhard Schulz schreibt unglaublich souverän. Er ist vom Thema ganz und gar ergriffen - und zugleich vollkommen distanziert. So gelingt gute Literatur. Ein ganz besonderer, lesenswerter Autor.

Von: Doris Lerche, Schriftstellerin, Frankfurt,  2017

„Habe jetzt das Buch gelesen. Wahnsinnig gut schreibt der Mann. Nie vorher was gelesen von ihm. Und vor allem das was er schreibt. Dass es Menschlichkeit in allen Kriegen gab und gibt ,wird kaum berichtet. Der Trip nach Auschwitz ist eine in sich runde sehr treffende Story.“

Von: Peter Zingler, Schriftsteller und Drehbuchautor, Frankfurt, 13.10.2016

Plädoyer für mehr Menschlichkeit

Es geht um eine Gruppe deut­scher Soldaten, die sich an der Front aufopferungsvoll um ein russisches Baby kümmern. Oder eine Frau, die polnische Zwangsarbeiter mit Lebensmit­teln und Kleidung versorgt. Vor vielen Jahren verfasste der Osnabrücker Romanautor und ehemalige Neue OZ-Redakteur Bernhard Schulz diese Erzäh­lungen, die nun unter dem Ti­tel „Nach Auschwitz ins Wo­chenende'', Verlag Das Doku­ment, Bad Homburg, im (Jahr 2000, 232 Seiten, 29,80 DM) neu aufge­legt wurden! Es sind Geschich­ten, „die sich am Rande der großen Schlachten zugetragen haben", wie Schulz im Vorwort schreibt, und sie berichten vom menschlichen Handeln inmitten der Grausamkeiten des Zweiten Weltkriegs. Alle­samt wahre Begebenheiten, die vom Autor in einer ergreifen­den und mitfühlenden Spra­che geschildert werden. So liest sich das Buch als ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit, in­dem es die Grausamkeit des Krieges schildert, ohne dabei in falsch verstandenes Helden­pathos zu verfallen. (os)

Aus: Neue Osnabrücker Zeitung, 6.10.2001

Das Buch ist zu bestellen als Sammelband zusammen mit folgenden 2 Büchern. Lesen Sie daher auch die Rezensionen der Bücher "Die Krähen von Maklaki" und "Stiefel für Maruschka"

 

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