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 Die Strasse der Vaeter

 

Die Straße der Väter, Roman

Erinnerungen an den Feldzug in Belgien/Schlacht bei Dünkirchen
Ernst-Keil Verlag (Scherl-Gruppe) 1944, Berlin, Auflage 180 Tsd.

Im Winter 1940/41 schrieb ich dies in einer Baracke an der französischen Kanalküste Zeile um Zeile zwischen Postenstehen und Exerzieren, Appell und Unterricht im Lärm vieler Stiefel auf einer Bettkante sitzend das Manuskript auf den Knien.  

Rezensionen

„Hier haben wir einmal wieder den Fall von Werken, die bei Erscheinen aktuelle "Gegenwartsliteratur" waren, im Laufe der Jahrzehnte aber zu "historischen Romanen" oder "historischen Erzählungen" geworden sind. Die Bücher und Erzählungen über den Zweiten Weltkrieg sind weitgehend autobiografisch, da der Autor als einfacher Landser den Krieg von seinen Anfängen, im Westen bis zum Ende (Russlandfeldzug) mitmachte: und so sehen wir auch den zunächst enthusiastischen jungen Mann, auf den Spuren der Vätergeneration im Einsatz, die vermeintliche Schmach von 1918 mit dem "Blitzkrieg" im Westen auszulöschen - davon handelt "Die Straße der Väter", ein Roman, der, obwohl 1944 erschienen, erstaunlich wenig Nazi-Ideologie enthält: in trockenem, zuweilen kaum erträglichen Realismus wird der endlose Marsch der Landser (oft 60 Km am Tag) durch Hitze, Durst und Gefechte geschildert. Alles, was dem Autor begegnet, beschreibt er: die Toten beider Seiten, die Verwundeten, das Leiden der Besiegten.
Später, nach dem Russlandfeldzug und einiger Zeit in Gefangenschaft, schreibt er seine brillanteste Erzählung "Die Krähen von Maklaki", eine Novelle oder längere Erzählung, die das Grauen des Krieges für den heutigen Leser nachvollziehbar aufzeigt. In knapper, sachlicher Sprache geschrieben, gleitet der Autor trotz der bewegenden Handlung (sie beruht auf einem tatsächlichen Ereignis) niemals in Gefühligkeit oder Sentimentalität ab“. "Die Straße der Väter" (Zweiter Weltkrieg: Flandern, Belgien, Frankreich), "Die Krähen von Maklaki" und "Nach Auschwitz ins Wochenende" (Russlandfeldzug).

Von: Dr. Maria-Regina Kaiser-Gneiting, Wissenschaftlerin und Schriftstellerin, Frankfurt,  13.10.2016

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